
* 6. Juli 1912 in Obergossen, Marktgemeinde Hüttenberg, † 7. Jänner 2006 in Friesach
Bekannt wurde er als einer der Erstbesteiger der Eiger-Nordwand sowie durch sein Buch Sieben Jahre in Tibet. Ihm zu Ehren erbaute man in Hüttenberg das Heinrich-Harrer-Museum.
1939 machte er sich auf eine Expedition zum Nanga Parbat im Himalaya. Als sich die Expeditionsteilnehmer auf die Heimreise machten, brach der zweite Weltkrieg aus und sie wurden in einem Gefangenenlager am Fuße des Himalaya festgehalten. Nach vier Ausbruchsversuchen gelang es Harrer beim fünften Mal aus dem Lager zu flüchten und irrte 21 Monate, ständig auf der Flucht, durch ein riesiges, fast menschenleeres Land.
1946 erreichte er die tibetische Hauptstadt Lhasa (die verbotene Stadt) in dem damals noch unabhängigen Tibet.
Dort wurde er Lehrer, Berater und schließlich Freund des jungen Dalai Lama mit dem ihn bis zuletzt eine
tiefe Freundschaft verband.